Weshalb Paarberatung?

95% aller Liebesbeziehungen beginnen glücklich. Aber schon nach wenigen Jahren nimmt die Zufriedenheit in Paarbeziehungen rasant ab. Die Gründe dafür sind vielfältig, und spätestens wenn das erste Kind kommt, sind Konflikte vorprogrammiert.

Diese drehen sich in einer Partnerschaft meistens um Themen wie Finanzen, Sexualität, Beziehung zur Herkunftsfamilie, Kinderbetreuung und -erziehung, Eifersucht, Aussenbeziehungen, Gewalt, Arbeitsverteilung, störende Gewohnheiten des Partners, Konsumveralten, Freizeitgestaltung und unterschiedliche Werte, Ansichten und Ziele. Häufig zeigt sich, dass Paare nicht gut miteinander kommunizieren und Probleme nicht effektiv lösen können. Es fehlt meistens am Wissen, wie man es besser machen könnte. Je länger die Probleme ungelöst bleiben, desto schneller verfallen Paare in eingeschliffene negative Muster, aus denen sie alleine kaum mehr heraus kommen. Kommt dann noch Stress hinzu, brechen selbst die vorhandenen Kommunikations- und Problemlösekompetenzen zusammen. Dies führt erfahrungsgemäss zu unschönen Konflikten, welche entweder eskalieren, oder mit gegenseitigem Rückzug und „dicker Luft“ enden. Die Kommunikation wird auf das Nötigste und Alltägliche reduziert, die Entfremdung wird immer grösser und die Gefühle der Liebe immer kleiner. Irgendwann reibt man sich verwundert die Augen und fragt sich, wie es soweit hat kommen können…

Wenn Sie in diesem Stadium professionelle Hilfe – wie zum Beispiel eine Paartherapie – in Anspruch nehmen, stehen die Chancen bei 50%, dass die Beziehung noch zu retten ist. Wenn Sie aber schon früher dafür sorgen, dass es gar nicht soweit kommt, dann sind die Aussichten um ein Vielfaches besser, dass Ihre Beziehung wieder eine Zukunft hat.

Die meisten Menschen sehen keinen Anlass, sich bereits Unterstützung zu holen, wenn die Beziehung noch flott läuft. Sie sind überzeugt, dass ihnen eine negative Entwicklung ihrer Partnerschaft nie passieren wird und ihre Liebe gross genug ist, dass sie aller Unbill im Leben zum Trotz standhält. Die Realität zeigt leider ein anderes Bild. Die Gefühle der Liebe sind volatil, und es braucht aktive Handlungen, um sie langfristig am Leben zu erhalten. Sie können sich das wie Serviceintervalle bei einem Auto vorstellen, auch wenn das ein ziemlich unromantischer Vergleich ist. Wenn Sie ein neues Auto kaufen, dann brauchen Sie am Anfang für eine ganze Weile nichts zu tun, weil alles neu ist und bestens funktioniert. Nach einer gewissen Zeit oder einer bestimmten Anzahl Kilometer aber ist es ratsam, das Auto in regelmässigen Abständen in den Service zu bringen, damit es auch längerfristig gute Dienste tut. Verzichtet man auf die Serviceintervalle, ist der Schaden am Auto irgendwann wahrscheinlich zu gross, um es noch reparieren zu können. Genauso verhält es sich mit der Paarbeziehung. Wenn Sie nichts dafür tun, nimmt sie höchstwahrscheinlich Schaden und ist irgendwann nicht mehr zu retten.

Lassen Sie sich deshalb regelmässig coachen, so wie Sie ihr Auto in den Service bringen. Es gibt sicher die eine oder andere Stelle, wo man etwas ölen oder vielleicht sogar grössere Anpassungen vornehmen kann. Damit die Beziehungskarre wieder so flott läuft, wie sie zu Beginn der Beziehung einmal unterwegs war…

Investieren Sie in Ihre Paarbeziehung, damit sie stark und erfüllend bleibt.  Und holen Sie sich Unterstützung, wenn Sie Probleme darin nicht selbst lösen können. Bei beidem unterstütze ich sie gerne. Ich freuen mich auf Sie!